Die Besten im Schuljahr 2013/14

ehrungen-os-2013-14

Orientierungsstufe

StD' Luszczynski

Luca Franze (6s)

Alina Vaupel (6b)

Hannah Kray (5s)

 

ehrungen-sek1-2013-14

Sekundarstufe 1

Ann-Kristin Stief (9b)

Caroline Gipp (8b)

Lara Hammes (8b)

StD Dr. Hitzel

 

ehrungen-sek2-2013-14

Sekundarstufe 2

André Ferdinand (Jgst. 12)

Jelena Auch (Jgst. 12)

Anna Herzberg (11)

StD Messemer-Friebe

Die Besten im Schuljahr 2012/13

ehrungen-os-2012-13

Orientierungsstufe

StD' Luszczynski

Luna Bersch (6b)

Alina Schladt (5b)

Luca Franze (5s)

Nik Siener (6s)

 

ehrungen-sek1-2012-13

Sekundarstufe 1

StD Dr. Hitzel

Ann-Kristin Stief (8b)

Anastasia Dubs (10c)

Julia Buschbaum (9s)

 

ehrungen-sek2-2012-13

Sekundarstufe 2

André Ferdinand (Jgst. 11)

Katharina Ritt (Jgst. 13)

Jelena Auch (Jgst. 12)

StD Messemer-Friebe

 

Mein Auslandsaufenthalt in den USA

Bereits mit 13 Jahren bin ich auf die Idee gekommen, ein Schuljahr in einem anderen Land zu verbringen.
Das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ schien mir perfekt, um aus dem deutschen Schulalltag auszubrechen und etwas Neues kennenzulernen. Außerdem war ich schon immer sehr an der englischen Sprache interessiert und wollte meine Kenntnisse gerne verbessern.
Also verbrachte ich ein halbes Jahr in Washington S. und werde es wohl noch sehr lange als „das Beste meines Lebens“ bezeichnen.

Nach einer langen Bewerbungsphase und vielen Vorbereitungsseminaren ging es am 27. August 2014 endlich los – ich saß in dem Flieger nach New York. Dort verbrachte ich mit einer Gruppe anderer Austauschschüler 3 aufregende Tage. In dieser Zeit besichtigten wir bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt, u.a. die Statue of Liberty, das Empire State Building, Central Park und viele mehr.
Am 30. August flogen alle dann weiter zu ihren Gastfamilien, welche verteilt in ganz Nordamerika auf unsere Ankunft warteten. Für mich ging es nach Seattle/Tacoma. Insgesamt dauerte mein Flug von Düsseldorf nach Seattle – mit zwei Stopps (New York und Chicago) 16 Stunden. Am SeaTac Flughafen empfing mich meine Gastfamilie (meine Gastmutter, mein Gastvater und meine dreijährige Gastschwester) sehr herzlich. Gemeinsam mit mir verbrachte Ana, ein Mädchen aus Brasilien, ein Auslandsjahr bei der Familie Hayes. Die Kommunikation zwischen uns war zunächst etwas schwierig und meistens lächelten Ana und ich einfach nur, ohne wirklich zu wissen, was gesagt oder gefragt wurde. Mit der Zeit jedoch wurde es viel einfacher und schon nach kurzer Zeit konnten wir uns problemlos verständigen.

Ich hatte eine Woche Zeit, mich in meiner neuen Familie einzuleben und mit der Umgebung vertraut zu machen, bevor die Schule losging. Ich besuchte die Mount Tahoma High School in Tacoma, die zum Glück nicht weit von meinem neuen Zuhause entfernt lag, so dass ich gut zu Fuß dorthin gehen konnte. Dem Unterricht konnte ich schneller und leichter folgen, als ich mir vor meinem Abflug in Deutschland vorgestellt hatte. Meine Gastschwester Ana ging zum Glück in die gleiche Schule, so konnten wir viele Kurse zusammen belegen.
Die Schule fing jeden Morgen um 07.30 Uhr an und dauerte bis 14.05 Uhr. Danach hatte ich fast jeden Tag zwei Stunden Training. Die erste Zeit war ich im Schwimmteam der Schule. Das Schwimmen mit den anderen Mädchen hat mir richtig Spaß gemacht und wir wurden ein richtig gutes Team. Wir fuhren nicht nur zusammen auf Wettkämpfe, sondern haben auch außerhalb der Schule viel Zeit miteinander verbracht. Nachdem die Schwimmsaison vorbei war, bin ich dem Basketballteam der Schule beigetreten. Einige Spielerinnen kannte ich schon aus dem Schwimmteam, aber auch mit den anderen habe ich mich auf Anhieb gut verstanden.

Die Wochenenden verbrachte ich mit meinen Freunden oder mit meiner Gastfamilie, die sich immer viel Mühe gab, uns etwas Neues in der Umgebung (z.B. Die Waterfront) zu zeigen. Außerdem verbrachten wir zusammen einen tollen Urlaub in Oregon am Strand. Dort schien glücklicherweise immer die Sonne, so dass wir oft ans Meer gehen konnten. Auch haben wir oft gemeinsam in der Familie unser Footballteam, die Seattle-Seahawks, angefeuert und fast nie ein Spiel von ihnen verpasst.

In den Weihnachtsferien flog ich zusammen mit Ana in den Urlaub. Die erste Woche waren wir in Miami, wo im Dezember noch Temperaturen um die 30 Grad herrschten. In Miami konnte Ana ihre brasilianische Familie treffen. Auch ich freute mich sehr, diese kennen zu lernen. Gemeinsam gingen wir oft zum Strand, besuchten Sehenswürdigkeiten und fuhren nach Key West, dem südlichsten Ort der USA.
Die zweite Woche – einschließlich Weihnachten und Silvester – verbrachten wir in San Francisco. San Francisco ist eine unglaublich schöne Stadt, mit wunderschönen Gebäuden und Attraktionen, wie z.B. die berühmten Cable Cars und die Golden Gate Bridge. Auch Weihnachten und Silvester werden in Amerika groß gefeiert. Zurück aus dem Urlaub blieb mir dann nur noch ein Monat in Amerika. Auf der einen Seite freute ich mich auf zuhause in Deutschland, auf der anderen Seite wollte ich jedoch gar nicht an den Abschied denken.

In der letzten Woche kamen meine Eltern aus Deutschland. Das hat mich sehr gefreut. So konnte ich ihnen vieles zeigen, wie meine Heimatstadt Seattle/ Tacoma, meine Schule und vor allem konnte ich ihnen meine Gastfamilie vorstellen. Zusammen mit meinen Eltern  und Ana habe ich mir ein Basketballspiel der Portland Trail Blasers in Portland angesehen. Außerdem besichtigten wir einen Teil des Olympic National Parks, wie Forks und der Strand „La Push“.  Washington ist ein sehr schöner US Bundesstaat und wurde zu meiner 2. Heimat. Die letzten Tage verbrachten wir noch in Port Angeles, dem nördlichsten Ort der USA (ohne Alaska) und in Vancouver, Canada.

Leider kam dann der traurigste Tag, den ich in Amerika verbrachte: ich musste mich verabschieden. Der Abschied von meinen Freunden und meiner Familie fiel mir unglaublich schwer.
Ich verdanke vor allem meiner Gastfamilie und Ana eine wunderschöne Zeit, die ich sicherlich niemals vergessen werde.
Freundschaft kennt jedoch keine Grenzen und Entfernung. Ich habe immer noch fast täglich Kontakt mit meinen Freunden und meiner amerikanischen Familie.

„Goodbyes are not forever, they are not the end.
They simply mean: „I‘ll miss you until we meet again!“

Annika Michels, Klasse 10b, USA 14/15

Michels USA MountTahomaHighSchool  Michels USA Schwimmteam Michels USA Seattle

Mount Tahoma High School                          Schwimmteam                                            Seattle

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