AUSTAUSCH: KOBLENZ-LAUSANNE 31.03-05.04.2019

Lausanne 2019Am 31.03.2019 sind wir alle am Koblenzer Hauptbahnhof in den Zug nach Bern gestiegen. Wir waren 12 Schüler und ein Lehrer, Herr Göderz. Wir mussten in Bern umsteigen, um nach Lausanne zu kommen. Die Zugfahrt war angenehm. Wir spielten Spiele, unterhielten uns oder hörten Musik. Die letzte Stunde der Zugfahrt war am schlimmsten, weil alle von uns schon sehr aufgeregt waren. Seinen Austauschschüler wiederzusehen, erfüllte einen mit Glück, aber man war auch nervös, in eine andere Familie aufgenommen zu werden. Bevor wir ankamen, sammelten wir noch schnell ein paar Vokabeln und wichtige Sätze, wie zum Beispiel: ,,Könnte ich noch etwas zu trinken bekommen?“

Wir wurden mit Flaggen und vielen Umarmungen begrüßt. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit unseren Austauschschülern. Manche von uns gingen Eis essen oder am Genfer See spazieren, da wir tolles Wetter hatten.

Am Montag sind wir mit unseren Austauschschülern in ihre Schule (Collège Champittet) gegangen. Unsere Partnerschule ist groß, und jeder Schüler hat einen eigenen Spind, der auf jeder Etage eine andere Farbe hat. Außerdem hat jeder Schüler in der Schweiz ein Schultablet. Mir wurde erklärt, dass nicht jedes Schulbuch auf dem Tablet erhältlich ist, aber die meisten Bücher schon. Außerdem dauern die Unterrichtsstunden nicht 45, sondern 55 Minuten. Um 12 Uhr sind wir in die Kantine essen gegangen. Danach sind wir mit der Metro ins Aquarium namens ,,Aquatis´´ gegangen. Es ist riesig und wunderschön. Wir waren ca. 2 Stunden im Aquarium. Danach sind wir zurück in die Schule gegangen, da dort eine kleine Cocktailparty stattfand. Uns wurde ein Buffet aufgebaut, was aus leckerem Gebäck und kleinen Snacks bestand. Nach dem Buffet sind 12 von uns (6 Koblenzer und 6 Schweizer) Bowlen gegangen.

Am Dienstag hatten wir erneut bis 12 Uhr Schule, und danach sind wir ins Olympische Museum (,,Le Musée Olympique´´) gelaufen. Wir haben die meiste Zeit in den Gruppen, die sich im September gebildet haben, verbracht. Im Museum mussten wir ein Quiz beantworten, indem wir uns die Ausstellung genau angeguckt haben. Später wurde uns von der Herkunft und der Geschichte der Olympiade erzählt. Zum Schluss sind wir noch in den Gift-Shop gegangen. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir in den Familien. Zum Beispiel haben uns unsere Austauschpartner mit in ihren Sportverein oder in die Stadt mitgenommen.

Mittwochs haben alle Schüler in der Schweiz um 12 Uhr Schulschluss. Wir hatten den ganzen Nachmittag frei, also sind wir alle zusammen essen gegangen. Es war sehr schön, in einer Gesellschaft aus 24 Leuten zu sein. Teilweise kamen auch lustige Missverständnisse zustande, über die wir noch Tage später lachten. Meine Austauschschülerin und ich sind später nochmal in die Schule zurückgegangen, um an der S.T.E.A.M. AG teilzunehmen. Die AG findet einmal pro Woche statt, wo die Schüler für ein paar Stunden ihre eigene Figur\Gegenstand auf einer App gestalten können. Nach der AG waren wir alle zusammen in der Stadt bummeln.
Donnerstags morgen hat es geschneit. Keiner von uns hat den Schnee erwartet, also hatten wir nichts wirklich Warmes mitgebracht. Aber dennoch haben alle auf den Donnerstag gewartet, weil wir ins Schokoladenmuseum gegangen sind. Als erstes durften wir unsere eigene Tafel Schokolade machen und danach verzieren. Danach wurden wir durch das Museum geführt. Am Ende hatten die meisten von uns Bauchschmerzen oder uns war übel von den vielen Kostproben, die es unterwegs gab. Nach dem Mittagessen, was wir dort bekamen, stürzten wir uns in den Gift-Shop. Es gab ein Gewinnspiel, da die Schokoladenmarke ,,Cailler´s´´ 200 Jahre alt wurde. Man gewann, indem man in der Schokoladenpackung ein goldenes Ticket fand, wie bei ,,Charlie und die Schokoladenfabrik´´. Nur konnte man hier Geld und keine Schokoladenfabrik gewinnen. Den restlichen Tag verbrachten wir ein letztes Mal bei unseren Gastfamilien.

Am Freitag haben wir ein Frühstück in der Cafeteria bekommen, spielten noch ein bisschen Volleyball und standen alle beisammen. Der Abschied hat lange gedauert, und manche von uns haben auch geweint. Um 9 Uhr sind die Schweizer in den Unterricht und wir zum Bahnhof gegangen.
Da unser Zug erst um 11:45 Uhr losfuhr, setzten wir uns in den McDonald´s am Bahnhof. Leider hatten wir nicht so viel Glück bei der Rückfahrt wie bei der Hinfahrt. Der Zug, der uns von Bern hätte nach Koblenz bringen sollen, war ausgefallen. Also sind wir von Lausanne nach Bern, von Bern nach Basel, von Basel nach Mannheim und von Mannheim nach Koblenz. Am Ende sind alle müde, aber heil in Koblenz angekommen. Alle von uns waren froh, wieder bei der Familie zu sein.

Rebeka Akacz, 7s

 

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