Fachbereich Chemie

Zeitungsmeldung

(aus: Rhein-Lahn-Zeitung, 12.06.13)

„Was macht man denn so in Chemie?“

Antworten auf diese vor allem von jüngeren Schülern häufig gestellte Frage findet man fast täglich in der Zeitung. Giftgaswolken, ausgelaufene Chemikalien auf der Autobahn, Rückstände in Lebensmitteln sorgen für Negativ-Schlagzeilen, und oft genug ist der in der Bevölkerung vorherrschende Eindruck: Chemie = Gift = Gefahr.

Diesem zum Teil verständlichen, jedoch sehr einseitigen Eindruck entgegenzuwirken, ein fundiertes Fachwissen aufzubauen und Schüler zu selbstständigem Denken, Kritikfähigkeit und gesundem Urteilsvermögen in Sachen Chemie zu erziehen - das sind die zentralen Anliegen unseres Chemieunterrichts.

Die unverzichtbaren, im Allgemeinen jedoch nicht sehr beliebten theoretischen Grundlagen (Atombau, Reaktionsgleichungen, Berechnungen usw.) werden in ansprechende und aktuelle Themen eingearbeitet, so dass Schülern ersichtlich wird, wozu sie solche Dinge lernen sollen.

So tauchen Kontexte auf wie „Woraus bestehen unsere Geldmünzen?“, „Pferdelasagne“, „Tankerunglück an der Loreley“, „Zitronen: chemisch betrachtet“, „Strom aus Wasser“, „Sprengstoffe“ und viele andere. Bei solchen Lerneinheiten wird besonders deutlich, wie stark vernetzt die Chemie mit Nachbardisziplinen wie Biologie, Medizin, Physik und zahlreichen anderen ist.

Altersgemäß aufbereitete Theorie, ihre praktische Bedeutung in aktuellen Kontexten und zahlreiche Experimente bilden den Rahmen, innerhalb dessen die Schüler das für ihr Leben notwendige Wissen und Können rund um die Chemie erlangen können.

 

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