Exkursion nach Straßburg

Strassburg 2019Die SchülerInnen des Geschichtsleistungskurses der 13ten Klasse rechneten mit einem normalen Unterrichtsbeginn, dann jedoch verkündete Herr Vazzana, dass der gesamte Kurs an einer Exkursion teilnehmen würde. Die Freude war groß, denn bisher hatten fast alle Leistungskurse der Stufe eine Exkursion unternommen, nur uns war das nicht vergönnt gewesen. Straßburg, der Sitz des EU-Parlaments - das sollte unser Ziel werden. Am 19.9.2019 um 7 Uhr (eigentlich 20min später) traten wir unsere Busreise Richtung Straßburg an. Mit dabei waren einige Schüler/innen des Bilingualen Grundkurses der 11ten Klasse, Vertreter der SV sowie  Frau Kuntz und Herr Höfer.Nachdem wir die Sicherheitskontrolle ohne Komplikationen durchschritten hatten, wurden wir um 11 Uhr von einer Betreuungsperson des Europaparlaments empfangen. Diese freundliche Dame hat uns erklärt, wie das Europaparlament aufgebaut ist und wie dort gearbeitet wird. Daraufhin durften wir einer Abstimmung des Europaparlaments beiwohnen. Dabei saßen wir auf der "Empore", wobei jedem Besucher Kopfhörer zur Verfügung standen, mit denen man die Übersetzungen dessen, was die Abgeordneten gesagt haben, hören konnte.


Die Abgeordneten haben entweder per Handzeichen oder per Elektronik abgestimmt. Es war sehr interessant, das Geschehen zu verfolgen. Anfangs war die Abstimmung für Zuschauer sehr unübersichtlich, weil die Abstimmungsinhalte nicht erläutert wurden. Stattdessen wurden nur der Paragraph und der Titel genannt.
Anschließend hat sich der aus Boppard stammende Abgeordnete Norbert Neuser aus der SPD und somit aus der Fraktion der Sozialdemokraten eine Stunde mit uns unterhalten. Anfangs hat er uns von seinem Wochenplan als Politiker erzählt. Es stellte sich heraus, dass die meiste Arbeit eines EU-Abgeordneten in Brüssel stattfindet. Außerdem besucht er Schulen und trifft junge Menschen, wie auch uns an diesem Tag.
Darauf folgte eine Fragerunde. Diese beinhaltete hauptsächlich Fragen zur Klimapolitik, zur Bildung und zur  inneren Sicherheit. Herr Neuser appellierte an uns, uns zu engagieren.
"Das muss nicht unbedingt politisch sein, sondern jedes ehrenamtliche Engagement hilft dem Allgemeinwohl", meinte er. Nach dem Gruppenfoto (siehe Bild) hatten wir noch circa drei Stunden freie Zeit zur Verfügung, um das schöne Straßburg zu erkunden.
Um 16.30 traten wir die Rückreise Richtung Heimat an. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr spannender und informativer Tag war. Außerdem ist Straßburg eine sehr schöne Stadt, die sich als Reiseziel lohnt.
Laura Herzmann

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