„Saufen – Wenn die Seele (er)trinkt“

TheaterstückSuchtprävention2019klein2Als Teil des in diesem Schuljahr durchgeführten Suchtpräventionsprogrammes brachte die Theatergruppe Bühnengold mit ihrem Stück „Saufen – Wenn die Seele (er)trinkt“ das Thema Alkoholkonsum und –missbrauch den Schüler/innen der 9. und 10. Klasse auf die Bühne.

Girls free & Shots die ganze Nacht – so lockt ein berühmter Berliner Club die zwei Jugendlichen Leo und Mario an. Die beiden Freunde hatten sich seit Wochen nicht mehr gesehen, da Marios Familie im letzten Jahr weggezogen war, und freuen sich auf ein Wiedersehen. Darauf wird erst einmal angestoßen, Prost! Es wird geplaudert und an jeder Stelle Alkohol gekauft – ein Bierchen an der Tanke – und Prost! Im Kinderzimmer angekommen, wird Muttis Wein geschlürft – und Prost! Nun ist Party angesagt: Aufgestylt geht’s zum Club, obwohl Mario lieber auf der Couch versackt wäre, um Leo etwas näherzukommen. Leo wird immer betrunkener und lässt sich im Club  auf einen älteren Typen ein. Mario verzweifelt, erkennt seine beste Freundin nicht mehr wieder. Es kommt zu einem kurzen Streitgespräch, in welchem Leo ihre großen Probleme schildert. Danach fordert sie Mario nochmals auf, kein Spielverderber zu sein. Er trinkt wieder - diesmal eine  ganze Flasche Vodka- und sinkt bewusstlos zu Boden. Leo verschwindet einfach. Radiomeldungen aus dem Off berichten von einer Alkoholvergiftung eines Jugendlichen und einem schwerwiegenden Autounfall, bei dem ein jugendliches Mädchen verunglückte.

Bühnengold schafft es, das Publikum mitzureißen und sogar in das Geschehen einzubinden. Sie sprechen provokant, objektiv und mit überzeugender schauspielerischer Leistung mögliche Alltagssituationen eines jungen Publikums, und damit einige Facetten des Alkoholkonsums an.

Im Anschluss reflektierten die Schauspieler das Theaterstück gemeinsam mit den Schüler/innen kritisch. In darauffolgenden Klassenleiterstunden konnte das Thema „Alkoholkonsum“ im Klassenverband betrachtet werden; Hilfestellungen boten BZgA-Materialien, die zugleich auch der Gesprächsanregung  im Elternhaus dienen sollten. 

Suchtbeauftragte: Dr. Nicole Fielenbach

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