Bundespressetag in Berlin

Pressetag Berlin 1Am 23. Oktober starteten wir, Alexander Wiß und Alina Vaupel, zwei Oberstufenschüler unseres Gymnasiums, früh morgens mit dem ICE nach Berlin. Warum? Wir hatten uns bei Herrn Pilger für die Jugendpressetage der SPD Bundesfraktion beworben. Zu der dreitägigen Veranstaltung wurden Schülerzeitungsredakteure und politisch Interessierte aus ganz Deutschland eingeladen (wir schreiben seit Jahren unter Leitung von Frau Caesar für die Schülerzeitung des Gymnasiums auf der Karthause), die an einem vielfältigen Programm aus Gesprächsrunden und Presseveranstaltungen teilnehmen durften.

"Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen.

Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten.“

(Hans-Friedrich Bergmann)

Preisverleihung Jan Niklas Samtleben KopieDieses Zitat könnte man als Fazit der Feierlichkeiten anlässlich der Verleihung der Sonderpreise der Kaiser Ruprecht Bruderschaft zu Rhens ziehen.  Am Samstag, den 28. Oktober 2019 hat die Kaiser Ruprecht Bruderschaft im Schatten des Königsstuhls bei schönstem Herbstwetter die diesjährigen Preisträger ihres Sonderpreises geehrt. Zum wiederholten Male seit ihrer Gründung wählte die Bruderschaft, die sich die Förderung des Geschichtsbewusstseins zum Ziel gesetzt hat, 10 Preisträger aus den rheinland-pfälzischen Preisträgern des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten aus und ehrte diese jungen Nachwuchshistoriker. Jan Niklas Samtleben, 9b ist einer der Preisträger, und wir freuen uns als Schule mit ihm und gratulieren ihm herzlich.  Die Jurymitglieder betonten in ihren Reden mehrfach, wie wichtig Wissen über die Geschichte eines Landes ist. So machten alle Arbeiten der Preisträger deutlich, dass man aus der Geschichte viel lernen kann, um Fehler in der Zukunft zu vermeiden und Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen.

 

Drittes transnationales Treffen in Zaragoza

Foto Steam 1 KopieIm Rahmen des ERASMUS+-Programmes „STEAM“ fand Ende September das dritte länderübergreifende Meeting in Zaragoza/Spanien statt. Es wurde von der spanischen Partnerschule San Valero organisiert. Die deutsche Delegation bestand aus Schulleiter Dirk Müller, Erasmus+-Koordinatorin Catharina Caesar und Dr. Nicole Fielenbach. Außerdem reiste eine dreiköpfige Delegation der englischen Partnerschule Meadowhead School an.

Nach einer sehr spannenden Führung durch die vielschichtige Schullandschaft der spanischen Schule, unter deren Dach sich auch ein Online-Center und eine Berufsschule befinden, konnten die Gäste in (bilingualen) Unterrichtsstunden hospitieren. Die drei Partnerorganisationen gaben auf der anschließenden Konferenz einen Überblick zu den bisherigen länderspezifischen Aktivitäten und einen Ausblick auf die Projekte und Exkursionen im dritten und letzten Projektjahr. So werden die deutschen Schüler mehrere MINT-Firmen besuchen, einen Ausflug nach Frankfurt unternehmen, als Botschafter in den 10. Klassen einen Überblick über die MINT-Leistungskurse geben und mehrere Workshops und Vorträge besuchen.

Tag der Mathematik an der Uni Trier

MathematikAm 16.10.2019 besuchten die zwei Leistungskurse Mathematik der Jahrgangsstufe 12 gemeinsam mit ihren Lehrern Herrn Göderz und Herrn Jankowski den Tag der Mathematik an der Universität Trier. Ziel war es, Eindrücke zum Studienfach Mathematik zu sammeln und die Schülerinnen und Schüler bestenfalls für ein Mathematikstudium begeistern zu können. Nach einer kurzen Begrüßung und einem Eröffnungsvortrag zur mathematischen Modellierung als Problemlösungskompetenz, waren die zwei folgenden Vorträge bereits kleine, auf das Wissen der Schülerinnen und Schüler angepasste Vorlesungen mit Inhalten aus dem ersten Semester der mathematischen Studiengänge. Während Herr Prof. Dr. Jochen Wengenroth mit seinem Vortrag „Bis  zählen- und noch weiter“ einen Einblick in ein mathematisch recht theoretisches Thema, der Mengenlehre, ermöglichte, stellte Herr Prof. Dr. Martin Schmidt in seinem Vortag „Mathematik –Wozu? Über Graphentheorie und Google“ vor allem die Anwendungsbezogenheit der Graphentheorie in Online-Kartendiensten wie „Google Maps“ heraus. Im Anschluss wurden die 250 Teilnehmer in Gruppen von Studenten über den Uni-Campus geführt und hatten die Möglichkeit, ihnen Fragen zu stellen. Nach der Mittagspause besuchten die Schüler und Lehrer zwei ihrer zuvor ausgewählten Workshops.
Insgesamt bot der Tag der Mathematik allen eine gute Möglichkeit, erste Einblicke in das Mathematikstudium sowie die Universität Trier zu erhalten.

Eröffnung der Fotoausstellung „Zuhause in Ruanda“ auf der Festung Ehrenbreitstein

Am 26. September wurde die Fotoausstellung „Zuhause in Ruanda“ von Bernd Weisbrod im Lichthof der Festung Ehrenbreitstein eröffnet. Nach interessanten Beiträgen zur Organisation Aktion Tagwerk e.V. und dem Hintergrund der Fotoausstellung hatten Frau Kaiser und Frau Sohni die Möglichkeit Eindrücke der Fotoausstellung zu sammeln und Gespräche mit Nora Weisbrod, der Vorsitzenden von Aktion Tagwerk e.V. sowie ihrem Vater Bernd Weisbrod, dem Fotographen zu führen.

Der Fotograph Bernd Weisbrod begleitet Aktion Tagwerk bis heute intensiv. Seine Bilder zeigen die soziale Arbeit vor Ort in Ruanda und machen das Leben und die private Alltagssituationen begreiflich.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz gezeigt und kann bis zum 03.November täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr besichtigt werden.

Preisträger beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2019

BildGeschichtswettbewerb2019kleinAlle zwei Jahre findet bundesweit der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten statt. In diesem Jahr lautete das zu bearbeitende Thema: “So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch!“ Und wir freuen uns, dass unser Schüler Jan Niklas Samtleben (9b) erfolgreich daran teilgenommen und einen Förderpreis verliehen bekommen hat.
Gemäß dem Oberthema hat er über die Beweggründe von Menschen geforscht, die unter großer Gefahr für Leib und Leben die Flucht aus der DDR gewagt haben. Auf dieses Thema war Jan Niklas gestoßen, als er von der bewegenden Geschichte seiner Urgroßmutter erfahren hatte, die bei ihrer Flucht eines ihrer Kinder in der DDR zurücklassen musste und es erst 6 Jahre später zu sich in den Westen nachholen konnte. Bei seinen Recherchen hat er auch Interviews mit einer Ärztin geführt, die als junge Frau geflohen war, um in ihrem Beruf voranzukommen, sowie mit Günter Wetzel, dessen spektakuläre Flucht im Heißluftballon von Hollywood und von Bully Herbig verfilmt worden ist.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.