Nachhaltigkeitsfortbildung in Florenz
In den Herbstferien besuchte Frau Lauxen eine sechstägige Erasmus+-Fortbildung zum Thema „Environmental Education“ in Florenz.
Ziel der Fortbildung war es, ein tiefgehendes Verständnis der aktuellen globalen Klima- und Umweltproblematik zu erlangen sowie kreativen Input, unsere Schülerinnen und Schüler zu Reflexion und nachhaltiger Lebensweise anzuleiten.
Nachdem jeder und jede der elf Teilnehmenden aus Griechenland, der Slowakei, Kroatien und Deutschland die eigene Schule in einem Kurzvortrag vorgestellt hatte, wurde der Fokus durch die italienische Kursleiterin auf Klimaforschung und Ursachen des Klimawandels gelenkt. In diesem Zusammenhang wurden Folgen des Klimawandels, persönlich spürbare Auswirkungen sowie globale Klimagerechtigkeit diskutiert und die aktuellen politischen Entwicklungen im Hinblick auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN kritisch hinterfragt. Durch verschiedene Aktivitäten – wie der Versuch der hierarchischen Anordnung der 17 Ziele oder das Verknüpfen zusammengehöriger Ziele mit Wollfäden – wurden diverse Methoden der Visualisierung erprobt, um den Schülerinnen und Schülern die komplexen Zusammenhänge und die Vernetzungen erfahrbar machen zu können und den systemischen Charakter des Nachhaltigkeitsgedanken näher zu bringen. Darüber hinaus wurde das weltweite Plastikmüllproblem sowie Recyclingmethoden beleuchtet und außerdem ein Workshop des Gemeindegartens ORTI DIPINITI zur Züchtung von Gemüse und Kräutern besucht. Die Workshopinhalte können insbesondere bei der Umgestaltung unseres botanischen Gartens einfließen.
Anschließend wurde ein Perspektivwechsel zur Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler angebahnt, indem die Fast Fashion-Industrie und deren „Greenwashing“-Methoden thematisiert und schülergerechte Projektideen diesbezüglich diskutiert wurden.
Um den Teilnehmenden der Fortbildung darüber hinaus kulturelle Eindrücke zu ermöglichen, wurde die Fortbildung mit einem gemeinsamen Wine Tasting in Chianti abgerundet.








