Einblicke in Kultur, Politik und Sport: Der Erasmus+-Austausch der zehnten Klasse nach Budapest
Im Rahmen eines Erasmus+-Projekts unternahmen 16 Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse eine einwöchige Bildungsreise nach Budapest. Im Mittelpunkt des Austauschs standen neben dem interkulturellen Kennenlernen vor allem der Einblick in den ungarischen Schulalltag, historische und politische Projekte sowie sportliche Aktivitäten.
Nach dem Flug nach Budapest traf die gesamte Gruppe am Flughafen auf einige Athletinnen und Athleten, die für die anstehenden Leichtathletik-Ultimate Championships in die Stadt gereist waren. Im Anschluss wurden die Jugendlichen direkt von ihren Gastfamilien in Empfang genommen.
Der Donnerstagmorgen begann in der ungarischen Partnerschule mit einer ausführlichen Führung durch ältere Schülerinnen und Schüler. Im Laufe der Woche erhielten die Zehntklässler immer wieder Einblicke in den bilingualen Unterricht, für den unsere Partnerschule bekannt ist. Um sich im Alltag besser verständigen zu können, stand zudem ein kompakter ungarischer Sprachkurs auf dem Stundenplan, in dem die wichtigsten Grundlagen der Landessprache vermittelt wurden.
Da Sport ein fester Bestandteil des Programms war, durften die Schülerinnen und Schüler außerdem am regulären Sportunterricht teilnehmen und sich aktiv beim Spinning und Volleyball einbringen.
Das Programm bot eine Vielzahl an Lernorten außerhalb des klassischen Klassenzimmers:
Die Gruppe beschäftigte sich intensiv mit demokratischen Strukturen – bei einem Projekt auf einer historischen Festung sowie am Samstag direkt bei einem Besuch im ungarischen Parlament. In einem weiteren Projekt beleuchteten die Jugendlichen die Geschichte der Olympischen Spiele, deren Ergebnisse im Anschluss in geselliger Runde bei Pizza präsentiert wurden.
Eine gemeinsame Bootsfahrt bot einen malerischen Blick auf Budapest. Das Wochenende war neben dem Parlamentsbesuch am Samstag zudem von wertvoller Zeit in den Gastfamilien geprägt, die ein abwechslungsreiches individuelles Programm geplant hatten.
Die Heimreise traten die Schülerinnen und Schüler ganz im Sinne des „Green Travel“-Gedankens umweltfreundlich mit der Bahn an. Die Route führte sie zunächst nach Wien und weiter nach München, wo eine Zwischenübernachtung eingelegt wurde. Am Folgetag nutzten sie die Gelegenheit für einen Stadtbummel und besuchten unter anderem den Bundestagswagen, bevor es nach einer ereignisreichen und lehrreichen Woche zurück nach Hause ging.
Das Erasmus+-Abenteuer ist damit jedoch nicht beendet: Bereits im kommenden Monat steht der Gegenbesuch der ungarischen Gäste an. Dann werden die Austauschpartner in Koblenz begrüßt, und die gemeinsame Arbeit wird im Rahmen eines inklusiven Sportprojekts fortgesetzt.











