Mut im öffentlichen Raum – Lehrkräfte erleben „Unsichtbares Theater“
Wie fühlt es sich an, wenn man im Alltag übersehen oder abgelehnt wird? Genau dieser Frage stellten sich Lehrkräfte unserer Schule in einem Workshop zum Unsichtbaren Theater.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Henry Thorau, dem Berliner Experten für das sogenannte „Unsichtbare Theater“, mussten die Teilnehmenden ihre Komfortzone verlassen: Laute Musik, wiederholtes Betteln, das Gefühl, nicht wahrgenommen zu werden – all das machte die Szenen im „Öffentlichen Raum“, die spontan entstanden, zu einer eindrücklichen Erfahrung. Besonders spannend war die Arbeit mit Vignetten, nämlich kleinen Szenen aus eigenen Erlebnissen, die gemeinsam weiterentwickelt und mit Handlungsoptionen versehen wurden. Denn „Handeln heilt“, führt zu Lösungen, so Henry Thorau.
Die Schlagworte der Evaluation sprechen für sich: Hinsehen – Reagieren – Einstehen für Rechte – Mut – Denkanstöße für eigenes Verhalten – Handlungsoptionen im Alltag
Die Methoden gelten als „sehr gut im Unterricht anwendbar“ und sollen künftig ausprobiert werden. Elf Lehrkräfte unserer Schule nahmen teil – das gemeinsame Erleben stärkte nicht nur die Gruppe, sondern auch das Kollegium insgesamt.
Aufgrund der positiven Resonanz denken wir einen weiteren Workshop. Zudem wollen wir die Vignettentechnik für uns weiterentwickeln.
Der Workshop hat gezeigt: Theater kann Denkanstöße geben, Mut machen und das Miteinander im Kollegium bereichern.








