Triple-Sieg beim Regionalentscheid „Jugend trainiert für Olympia Leichtathletik“

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause war es endlich wieder soweit: Im Stadion Oberwerth wurde der Regionalentscheid Jugend trainiert für Olympia Leichtathletik ausgetragen. Zahlreiche Mannschaften aus dem Umland kämpften um den Einzug ins Landesfinale, darunter auch vier Mannschaften des Gymnasiums auf der Karthause. Ausgestattet mit neuen Trikots machten sich über fünfzig Schülerinnen und Schüler mit ihren Betreuern Herrn Beck und Frau Caesar am Mittwochmorgen auf den Weg von der Schule ins Stadion. Leider fehlten aufgrund von Erkrankungen kurzfristig einige Leistungsträger, was die gute Stimmung nicht trüben konnte.

Bei den Mädchen (WK II) stach besonders Marie Zerwes hervor, die mit starken 12,90 sec über 100m, 5,13 m im Weitsprung und sehr guten 1,64 m im Hochsprung wertvolle Punkte sichern konnte. Luisa Sulzbacher konnte den Speerwurf mit 26,20 m für sich entscheiden, stieß die Kugel auf 9,35m und sprang 4,56m weit. Am Ende mussten die Staffelläuferinnen Saimi Mora-Lobmeyer, Emily Ateschrang, Leni Morschhäuser und Charlotte Probst den Vorsprung ins Ziel retten, was ihnen spielend gelang. Das Team wurde durch Sina Labowski, Emma Mitnacht, Laura Slomkowski, Miriam Dietz und Lotta Pitzen vervollständigt. Gemeinsam freuten sie sich über den ersten Platz mit 6708 Punkten vor dem Koblenzer Cusanus Gymnasium (6439 Punkte).

Die Jungen waren mit drei Mannschaften in allen Klassenstufen von Klasse 7 bis Klasse 12 vertreten. In der WK I demonstrierte Jona Schommers mit 12,07 sec und 5,93 m im Weitsprung seine Stärke. Lukas Helf gewann den Speerwurf mit 40,77m und Philipp Brunner stieß die Kugel auf 10,60m. Artur Ott überquerte 1,64 m im Hochsprung und warf den Speer auf 38,97m. In der Staffel liefen Philip Nick, Philipp Brunner, Lukas Helf und Jona Schommers den Gegnern in 49,03 sec davon und konnten sich so den Titel sichern. Darüber freuten sich auch die restlichen Teamkameraden Nick Tide, Jaydon Hönscher, Oleksandr Nehiai, Ben Zerwes Noah Oppenhäuser, Tom Hoffmann und Finn Hehl. Leider wird für diese Wettkampfklasse in diesem Jahr coronabedingt kein Landesfinale angeboten.

In der WK II sprang Oscar Greening weiter als alle anderen: Mit 5,84 m war er nicht zu schlagen. Auch über 800 m zeigte er mit 2:16,99 min ebenso wie im Hochsprung mit 1,56m, wie wichtig er für das Team ist. Jamell Luthardt beeindruckte Publikum und Kampfgericht mit seiner Sprungkraft. Er übersprang 1,60 m im Hochsprung, sprang 5,65m weit und lief die 100 m ohne Spikes in 12,32 sec. Komplementiert wurde das schnelle Trio durch Dennis Tkatschenko, der 12,51 sec für die 100 m brauchte, 5,65 m weit sprang und das Staffelholz ins Ziel brachte. Hendrik Hildesheim konnte den Speerwurf mit 37,26m für sich entscheiden. Philipp Porz stieß die Kugel auf 11,51m, Luc Siener benötigte nur 2:17,89 sec für die 800 m. Die Staffel mit Felipe Navarrete Rosas, Manuel Baumer, Luc Siener und Dennis Tkatschenko konnte den erarbeiteten Vorsprung ins Ziel retten, so dass man sich nun auf das Landesfinale vorbereiten darf. Komplementiert wurde das Team durch Jan Schulz-Utermöhl, Marius Thürk und Henri Albert.

Die Jungsmannschaft der WK III, die hauptsächlich aus der Jahrgangsstufe 7 bestand, musste sich leider der starken Konkurrenz geschlagen geben, da die meisten Gegner ein bis zwei Jahre älter waren. Dennoch konnte Paul List die Konkurrenz mit 57 m im Ballwurf dominieren. Im Kugelstoßen sammelte Adrian Maric mit 9,31 m ebenso wie im Weitsprung mit 4,81 m wertvolle Punkte. Luis Eckstein sprintete die 75m in 9,52 sec und Marek Keil lief die 800 m trotz Verletzung in starken 2:24,62 min. Maurice Welzel konnte in seinem ersten Hochsprungwettkampf nach zweimaligem Training direkt 1,40 m überqueren. Johannes Scheid, Ole Bannert, Jakob Rissel, Hendrik Bell, Erion Haziri, Sherif Eltobgi und Oskar Kaesemann vervollständigten das Team.

Drei erste Plätze und ein vierter Platz waren das tolle Ergebnis, welches in einer Siegerehrung unter lautem Jubel des großen Teams gebührend gefeiert wurde.

Am 14. Juli drücken wir den beiden Mannschaften, die zum Landesfinale nach Konz fahren, die Daumen. Eine Fahrtkarte nach Berlin zum Bundesfinale im September winkt!